Anerkennungsbeiträge Musik

2017-2019 werden von der Fachstelle Kultur in der Sparte Musik jährlich maximal fünf Anerkennungsbeiträge à 10'000 Franken vergeben.

Foto © Peter Baracchi

Für die Anerkennungsbeiträge Musik besteht kein Gesuchsverfahren. Von der Fachgruppe Musik werden Musikerinnen und Musiker aus dem Kanton Zürich vorgeschlagen, die sich entweder durch besondere Leistungen in den vergangenen Monaten oder Jahren auszeichnen oder die vor einem entscheidenden künstlerischen Schritt stehen. Einem Musiker/einer Musikerin können innerhalb von zehn Jahren höchstens zwei Anerkennungsbeiträge zugesprochen werden. Die Vergabe erfolgt durch die Fachstelle Kultur.

Anerkennungsbeiträge Musik 2017

2017 richtete die Fachstelle Kultur erstmals an Persönlichkeiten aus dem Bereich Musik Anerkennungsbeiträge aus. Mit einem Beitrag in der Höhe von Fr. 10'000 ausgezeichnet wurden Pierre Favre, Erika Stucky, Johannes Vogel und Nils Wogram.

Pierre Favre

*1937; Schlagzeug-Legende, lebt in Uster; Peter Rüedi bezeichnet Pierre Favre als „Musiker, in dem sich wie in einem Prisma die improvisierte Musik“ der letzten sechzig Jahre bricht.
Mit dem Anerkennungspreis der Fachstelle Kultur wird Favres langjähriges Schaffen anlässlich seines 80. Geburtstages geehrt.

Foto © Silvia Lukner

Erika Stucky

*1962 in San Francisco. Erika Stucky's Biografie ist selbst im Jazz, für den man die Americano-Schweizerin allerdings kaum völlig vereinnahmen kann, mehr als ungewöhnlich.
Die Ehrung von Erika Stucky durch den Anerkennungspreis der Fachstelle Kultur erfolgt im Zusammenhang mit der aktuellen Produktion "Papito".

Johannes Vogel

*1962 in Schaffhausen, begann nach dem Phil-I.-Studium an der Universität Zürich Konzerte zu veranstalten. 1994 gründete er zusammen mit seiner Frau und einem Kollegen die All Blues Konzert GmbH in Winterthur, mit der er seither weit über 1000 Konzerte in der ganzen Schweiz durchführte.
Mit dem Anerkennungspreis Musik wird Johannes Vogel für den langjährigen kontinuierlichen und nachhaltigen Einsatz für die Szene im Hinblick auf das 20. Jazznojazz 2018 geehrt.

Nils Wogram

*1972 in Braunschweig, studierte von 1992 bis 1994 Posaune und Komposition an der New School in New York, 1999 schloss er sein Studium an der Musikhochschule Köln ab.
Den Anerkennungsbeitrag der Fachstelle Kultur wurde Niels Wogram für das reiche Schaffen in den letzten Jahren und im Speziellen für das aktuelle Projekt "Luxury Habits" von Root 70 verliehen.