Lesereise 2018

Die Fachstelle Kultur reist mit den Empfängerinnen und Empfängern von Werk- und Anerkennungsbeiträgen im Bereich Literatur durch den Kanton und macht Halt an Orten ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur, die sich in der Veranstaltung von Literaturanlässen einen Namen gemacht haben. 

Die Spokenword-Künstlerin Fatima Moumouni führt an den vier Leseabenden durchs Programm, begleitet von der singenden Kontrabassistin Anna Trauffer

Fatima Moumouni

Fatima Moumouni ist mit Spokenword-Texten auf Bühnen unterwegs, schreibt Prosa, Lyrik und Rap. Sie moderiert Veranstaltungen, gibt Schreibkurse und Antirassismus-Workshops mit Fokus auf Sprache.

 

Foto: © Fabian Stürtz

Anna Trauffer

Anna Trauffer spielt Kontrabass, Glasharfe, Zither und dreht die Spieluhr. Dazu singt sie alte Lieder in neuen Kleidern und verbindet Wort mit Klang. Als selbständige Musikerin hat sie sich der Literatur verschrieben und deren Verschränkung mit Musik.

Villa Grunholzer Uster: Donnerstag, 20. September 2018, 19:30 Uhr

In der Villa Grunholzer, 1847 vom Textilfabrikanten Heinrich Zangger erbaut und nach dem Ustermer Pädagogen und Politiker Heinrich Grunholzer benannt, finden seit 2013 Konzerte, Ausstellungen und Literaturanlässe statt. 2013 wurde dem Team der Villa Grunholzer der Kulturpreis der Stadt Uster verliehen.
www.villagrunholzer.ch

Laudatorin
Jennifer Khakshouri, Mitglied der kantonalen Kulturförderungskommission, realisiert Podcasts, ist freie Radiojournalistin (Radio SRF2 Kultur) und Moderatorin von Podiumsgesprächen, Kulturanlässen und Lesungen, u.a. an Festivals, im Literaturhaus Basel und Literaturhaus Zürich.

Florian Bissig

Florian Bissig studierte Philosophie und Anglistik in Zürich, Berlin und Austin und promovierte mit einer Arbeit über den englischen Dichter, Philosophen und Journalisten Samuel Taylor Coleridge. Er lebt mit seiner Familie in Affoltern am Albis und arbeitet als freier Kulturjournalist und Übersetzer.

Für sein Übersetzungsprojekt
"Coleridges Lyrik" erhält Florian Bissig einen Werkbeitrag.
 

 

Wolfram Scherer

Wolfram Scherer lebt seit 1993 in Zürich und schreibt seit bald 30 Jahren Werbekonzepte und -texte, die letzten zehn Jahre selbständig, und nun auch Romane. Der Erstling "Zu viel Wasser, zu viel Himmel" ist fertiggestellt.

Für das Manuskript seines zweiten Romans wird Wolfram Scherer ein Werkbeitrag zugesprochen.

 

Judith Keller

Judith Keller hat literarisches Schreiben in Leipzig und Biel studiert sowie Deutsch als Fremdsprache in Berlin und Bogotá. Ihre Erzählung "Wo ist das letzte Haus?" wurde mit dem "New German Fiction"-Preis ausgezeichnet. Für ihr Debüt "Die Fragwürdigen" erhielt sie einen Anerkennungsbeitrag der Stadt Zürich.

Judith Keller erhält für "Die Fragwürdigen" einen Anerkennungsbeitrag des Kantons Zürich.

 

 

Hirschenbühne Stammheim: Freitag, 28. September 2018, 19:30 Uhr

Die Lesegesellschaft Stammheim besteht seit 1842. Sie gründete Bibliothek, Volkshochschule, Bank und Museum und ist heute der Kulturveranstalter des Stammertals. Für die Lesereise arbeitet sie mit der Hirschenbühne zusammen: im ehemaligen Stallgebäude des herrschaftlichen Gasthofs Hirschen in Oberstammheim wird seit 2016 gehaltvolle Kleinkunst veranstaltet.

www.lesegesellschaft-stammheim.ch
www.hirschenbuehne.ch

Laudator
Martin R. Dean, Mitglied der kantonalen Kulturförderungskommission, ist Schriftsteller, Journalist, Essayist sowie Gymnasiallehrer mit Teilzeitpensum in Basel. 

 

Daniela Kuhn war Redaktorin beim Israelitischen Wochenblatt und beim Tages-Anzeiger. Seit 2005 arbeitet sie als freischaffende Journalistin und Autorin von Sachbuchprojekten.

Für ihr erstes Romanprojekt "Die Stimme meiner Mutter" wird Daniela Kuhn ein Werkbeitrag zugesprochen.

Foto: © Lisa Nalven

 

Dana Grigorcea

Dana Grigorcea, schweizerisch-rumänische Schriftstellerin, studierte deutsche und niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel. Für ihr literarisches Schaffen wurden ihr mehrere Auszeichnungen zugesprochen, u.a. der 3sat-Preis am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2015.

Für ihre Novelle "Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen“ erhält Dana Grigorcea einen Anerkennungsbeitrag.

 

 

 

 

Foto: © Dana Grigorcea: Ayse Yavas

Mühle Otelfingen: Sonntag, 30. September, 17.00 Uhr

Die im 16. Jahrhundert erbaute Mühle Otelfingen wurde von Anwalt Jürg Gilly 1968 erworben und mit grossem Aufwand saniert. Die Stiftung Mühle Otelfingen folgt dem Zweck, das ehrwürdige Gebäude zu erhalten und das von Gilly ins Leben gerufene Kulturprogramm weiterzuführen mit Klassik, Jazz, Neuer Volksmusik, musikalischem Kabarett und Lesungen.
www.muehle-otelfingen.ch

Laudatorin
Susanne Schenzle, Mitglied der kantonalen Kulturförderungskommission, hat nach Stationen beim Ammann Verlag, Limmat Verlag, Arche Verlag und der Mitgründung vom Seccession Verlag Ende 2014 Ink Press ins Leben gerufen.

Portrait Panchaud

Martin Panchaud, aufgewachsen in Genf, arbeitet seit 2014 als Illustrator und Comicautor im Atelier Strapazin und ist Zeichenlehrer am französischen Gymnasium Zürich. Er hat verschiedene Auszeichnungen erhalten, u.a. die Auszeichnung für junge Comic-Autoren des Kantons Genf oder den Comic Förderpreis der Deutschschweizer Städte.

Für seine geplante Graphic Novel "Die Farbe der Dinge" erhält Martin Panchaud einen Werkbeitrag

 

Barbara Geiser

Barbara Geiser studierte Geschichte und Musikwissenschaft in Zürich und liess sich in klassischem Gesang ausbilden. Als Sängerin war sie in Ensembles und solistisch aktiv. Heute arbeitet sie als freie Texterin sowie Lektorin und unterrichtet experimentelles Schreiben sowie "Schreibdenken".

Für ihren ersten Roman "Wenn du gefragt hättest, Lotta" wird Barbara Geiser ein Anerkennungsbeitrag zugesprochen.

 

Barbara_Schibli

Barbara Schibli ist Schriftstellerin und Gymnasiallehrerin. Sie war Teilnehmerin an mehreren Schreibwerkstätten, u.a. am Literarischen Colloquium Berlin, und erhielt verschiedene Auszeichnungen, für ihren Debütroman "Flechten" den Studer/Ganz-Preis und den GEDOK Literaturförderpreis. 

Für ihren sich in Arbeit befindenden zweiten Roman erhält Barbara Schibli einen Werkbeitrag.

 

 

 

Foto: © Johanna Bossart

 

Kulturraum Thalwil: Samstag, 6. Oktober, 20:15 Uhr

Im Keller eines Genossenschaftsbaus beim Bahnhof Thalwil – wo früher Trockenblumen gelagert wurden – wird seit 21 Jahren Kultur veranstaltet: Musik, Theater, Dokfilme und Literatur. Viele grosse Namen sind im Kulturraum Thalwil aufgetreten. Mit den Newcomerformaten Katapultfestival und "lesbar" ist er inzwischen auch als Sprungbrett für den Zürcher Kulturnachwuchs bekannt.
www.kulturraumthalwil.ch

Laudator
PD Dr. Robert Leucht, Mitglied der kantonalen Kulturförderungskommission, arbeitet am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Studium der Germanistik in Wien, diverse Gastdozuren an Universitäten in England und den USA.

Stephan Truniger

Stephan Truninger studierte in Zürich und Hannover Soziologie, Philosophie, Sozialpsychologie und Ethnologie. Forschungs- und Lehraufenthalte an der University of Chicago, der City University in London und der Yasar University in Izmir. Er lebt als Dozent und freier Autor in Zürich und Berlin.

Für sein erstes Romanprojekt "Der Hamlet-Befehl" wird Stephan Truninger ein Werkbeitrag zugesprochen.

Gabriela Kasperski

Gabriela Kasperski studierte Anglistik, war als Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie in Zürich und ist Regisseurin sowie Dozentin für Synchronisation, Dialekte und Kreatives Schreiben.

Für den sich in Arbeit befindenden Kinderroman "Einfach Yeshi" erhält Gabriela Kasperski einen Werkbeitrag.

 

Benjamin von Wyl

Benjamin von Wyl hat in Basel Germanistik und Geschichte studiert. Er arbeitete als Dramaturg am Theater Neumarkt und ist seit 2016 freischaffend als Journalist, Dramaturg und Autor. Er lebt auf der Bahnlinie des Interregio 37 zwischen Basel, dem Aargau und Zürich.

Für seinen Debütroman "Land ganz nah" erhält Benjamin von Wyl einen Anerkennungsbeitrag.